Registerproben

  Tutti-Proben
  Zusätzliche Tutti-Proben

  Veranstaltungen auf der Straßen
  Das Aufsteigenlassen von Luftballons
  Das Morgenständchen für den Bürgermeister

  Konzerte
  Die Generalprobe
  Das Schlusskonzert

  Die Mahlzeit












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 Registerproben
Schon am nächsten Tag nach ihrer Ankunft fangen die Musiker damit an, die Noten vom Blatt zu spielen, die beim Abschlusskonzert vorgeführt werden. Egal, welches musikalisches Niveau jeder hat, müssen alle an diese Vorarbeit teilnehmen, die Registerdirigenten, die alle Musiklehrer sind, untersteht.
Diese Sitzungen geben jedem Musiker die Möglichkeit, sich zurechtzufinden, sich warmzuspielen, die Werke, insbesondere die zeitgenössische Entstehung, kennenzulernen. Dabei wird gleichzeitig einen internationalen Austausch ermöglicht: man täuscht Technicken aus, man gibt den jüngeren Räte, man lernt auch von denen, die mehr Erfahrung haben. Bein den Registerproben wird Französisch gesprochen, obwohl auch Englisch oft benutzt wird.

 Tutti-Proben
Schon am Ende der ersten Woche werden alle Musiker versammelt, um gemeinsam mit den Dirigenten zu üben, die sie beim Abschlusskonzert dirigieren werden. Die Stimmung ist entspannt, jedoch fleißig und gesammelt.
Bei der ersten Tutti-Probe müssen die Musiker ihre Bezugspunkte auf der Bühne nehmen (jedem wird seinen endgültigen Platz schon zugewiesen). Zuerst wird die Interpretation der Werke wegen der Wünsche und der Räte der Dirigenten oft unterbrochen, aber allmählich wird sie erarbeitet.
Einen Höhepunkt für die Musiker bildet die Arbeit mit dem Komponisten der zeitgenössischen Entstehung.

 Zusätzliche Tutti-Proben
Je nach dem Stand ihrer Arbeit können die Dirigenten, zusammen mit dem musikalischen Leiter, Sébastien Billard, es für nützlich halten, zusätzliche Tutti-Proben zu veranstalten, um ein Abschlusskonzert hoher Qualität herzustellen.



 Veranstaltungen auf der Straßen
In Brive ist das Wetter schön, und jeden Tag treten mehrere Ensembles in einigen sehr betretenen Stellen der Stadt auf. Die jungen Musiker kommen in der Weise einem Publikum entgegen, das nicht unbedingt daran gewöhnt ist, zum Konzert zu gehen, bzw. das an den bestimmten Abenden nicht dahingehen kann.
Diese Veranstaltungen bilden zusätzliche Gelegenheiten für die Musiker, die von ihnen während des ganzen Jahres ausgeführten Arbeit vorzustellen.


 Das Aufsteigenlassen von Luftballons
Das Aufsteigenlassen von Luftballons bildet das Eröffnungsereignis der Orchestrades. Die 700 jungen Musiker, ihre Betreuer, und die Veranstalter sind um Frau Simone du Breuil, Präsidentin der Orchestrades, und den Bürgermeister gesammelt. Jeder Musiker hat einen Luftballon. Gleichzeitig werden alle Luftballons losgelassen, die dann wegfliegen.
An jedem Luftballon ist eine Karte gehängt, auf der der Name des Musikers geschrieben ist, zusammen mit der Bitte, den gefundenen Luftballon nach Brive zurückzuschicken. Am folgenden Jahr bekommen die Musiker einen Preis, deren Namen auf den drei am weitesten von Brive entfernt gefundenen Luftballons stehen.
Es sind schon Luftballons weiter als 600km von Brive entfernt gefunden worden !


 Das Morgenständchen für den Bürgermeister
Das Morgenständchen für den Bürgermeister ist ein der am letzten Tag stattfindenden Ereignisse. Damit werden der Bürgermeister und die Einwohner von Brive für ihren Empfang gedankt. Dafür wird ein Ensemble ausgesucht, das die 700 jungen Musiker vertreten soll und einige Werke seines Repertoires vorspielt.


 Konzerte
Im Laufe ihres Aufenthalts gelingt es den jungen Musikern, ihr Programm oftmals vorzuführen.

Konzerte in Brive
Jeden Nachmittag treten vier Ensembles in einem der folgenden Orten auf: der Saint-Martin Kollegiale, der Saint-Sernin Kirche, der Saint-Libéral Kapelle, dem Hörsaal der Musikschule. So hören mehrere Hunderte von Leuten die jungen Musiker zu.
Es werden auch Vorführungen im Rahmen der Eisstadion-Konzerte veranstaltet. Jeden Abend sind zwei Ensembles in diesem Saal auf das Programm gesetzt, was fast 1000 Personen, Orchestrades-Teilnehmern einschließlich, ermöglicht, die von den Jugendlichen vorgespielte Musik zuzuhören. Dabei werden auch andere Musiken und Musikkulturen kennengelernt.

Konzerte außerhalb Brive
Ein anderer Höhepunkt der Orchestrades besteht aus dem Tage der außerhalb Brive stattfindenden Konzerte. Die Ensembles begeben sich nach ein oder zwei kleinen Städten in der Nähe von Brive, um ihr Programm vorzuspielen.
Auch diese Vorführungen geben den Jungendlichen, aber auch von Brive entfernten Publiken die Möglichkeit, schätzenswerte Erfahrungen zu erleben.





 Die Generalprobe
Der Höhepunkt ist nah. Die Generalprobe wird unter den gleichen Bedingungen ausgeführt wie das Schlusskonzert, das am nächsten Tag stattfindet. Die Ausführung der Werke wird nicht unterbrochen. Sébastien Billard, muskalischer Leiter der Orchestrades, hört zu und vorbereitet die letzten kleinen Anpassungen, die am folgenden Tag während der Tutti-Probe geübt werden.



 Das Schlusskonzert
20:00 : die 700 Musiker steigen auf die Bühne auf. Alle sind mit Konzertkleidung angezogen und tragen das farbige Halstuch, das ihnen am Anfang der Orchestrades gegeben worden ist. Im Saal werden sie von über 3000 Personen gewartet, applaudiert. Die erste Geige gibt den A und die Musiker stimmen ihre Instrumenten Register nach Register. Das Licht wird ausgemacht, das erste Stück wird von einer Stimme vorgestellt, der Dirigent tritt ein und grüßt das Publikum... und los geht's !
Das ganze Programm, das die jungen Musiker während ihrem Aufenthalt geübt haben, wird ausgeführt, insbesondere die Weltentstehung und die Hymne der Stadt Brive, die am Ende des Konzertes vorgespielt wird.
Nach diesem wird von den jungen Musikern stundenlang gefeiert !



 Die Mahlzeit
Stellen Sie sich mal vor, wie fast 800 Personen ihre Mahlzeit gleichzeitig einnehmen !
Dabei wird der Pelota-Saal benutzt. Das Essen wird vom Gaststättendienst der Stadt Brive vorbereitet.
Bei der Ankunft in Brive bekommt jeder ein Essensmarkenheft für jede Mahlzeit während dem Aufenthalt.

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